Schleswig-Holstein, 23. Mai 2017

Was kostet eigentlich das Leben?

Diese Frage und die ganz konkreten beruflichen Vorstellungen und Wünsche der Jugendlichen standen beim zweiten Nachbegleitungstreffen im Mittelpunkt. Bei verschiedenen Aktionen unter dem Motto „Was kostet eigentlich das Leben?“ und wie komme ich zu einer guten Ausbildung warfen die Jugendlichen einen Blick in ihre Zukunft, um ein klareres Bild ihrer Perspektiven und Möglichkeiten zu bekommen.

Gedanken machten sich die Jugendlichen zunächst um die Wichtigkeit von Familie, Freunden, Beruf/ Ausbildung und Zeit für sich. Was steht an erster Stelle, was an zweiter, dritter, vierter? Dabei kamen sie ziemlich ins Grübeln. „Alle Punkte sind mir wichtig!“ stellten die Jugendlichen einstimmig fest. Zu sagen, welche besonders bedeutsam sind, fiel sichtlich schwer und es wurde viel diskutiert. Am Ende kristallisierte sich jedoch heraus, dass vor allem die Familie und die Ausbildung einen hohen Stellenwert einnehmen.

Anhand von Bildern verschafften sich die Jugendlichen einen Überblick über verschiedene Tätigkeiten und Ausbildungsmöglichkeiten. Welche Berufe gibt es zum Beispiel in Banken, in Krankenhäusern oder im Flugzeug und wie sie sind ihre korrekten Bezeichnungen? Am Ende waren die Jugendlichen erstaunt über die Vielzahl der unterschiedlichen Berufszweige.

In einem nächsten Schritt stellten sich die Jugendlichen der Frage nach den Kosten und schätzten wie viel sie im Monat zum Leben brauchen: Genannt wurden Beträge zwischen 1.500 und 5.000 Euro. Für einen realistischeren Blick wurden die anfallenden Kosten in Unterkunft, Verpflegung, Kleidung und Mobilität unterteilt. Das Arbeiten ermöglichte an verschiedenen Stationen einen gezielten Blick. Will ich allein in einer Wohnung leben, besteht die Möglichkeit weiterhin zuhause zu wohnen oder wie ist eigentlich das Leben in einer WG? Und brauche ich wirklich ein Auto oder reicht mir Fahrrad und der Nahverkehr? Am Ende errechneten sie sich ihre realistischen monatlichen Ausgaben, die nun deutlich niedriger lagen als die ersten Schätzungen.

Mit einem Ausbildungsdomino erarbeiteten sich die Jugendlichen zum Abschluss, wie sie bestimmte Berufe, Ausbildungen oder Studiengänge erreichen können, welche Abschlüsse es gibt, was Volkshochschulen, Abendschulen und Fernunis sind und ob auch mit einem mittleren Schulabschluss und einer Ausbildung später noch studiert werden kann. Gemeinsam überlegten wie sie zu ihren Berufswünschen wie Zahnärztin, Schauspieler oder Autoverkäufer gelangen.

Mit einer Stadtrallye durch Lübeck ging der Tag zu Ende. Am 24. Juni treffen sich die Jugendlichen zum letzten Nachbegleitungstermin in Kiel und erfahren dort auch mehr zum Alumnicamp.


Nordrhein-Westfalen, 17. Mai 2017

Das futOUR-Zeitungsteam zu Besuch bei „Neu in Deutschland“

Auf dem Weg zu einem selber gestalteten Magazin im futOUR-Zeitungsprojekt trafen sich die jugendlichen Redakteure aus Bochum und Duisburg mit dem Redaktionsteam der Bochumer Zeitung „Neu in Deutschland“. „Neu in Deutschland- Zeitung über Flucht, Liebe und das Leben“ wird von Geflüchteten gestaltet, die in der Zeitung von ihrem Leben und ihren Erfahrungen berichten. Zum Kennenlernen des Redaktionsteams interviewten die futOURisten die Redakteure von „Neu in Deutschland“, fanden so Namen, Beruf und Herkunft ihrer Gesprächspartner heraus und kamen darüber ins Gespräch, was den Geflüchteten an Bochum gefällt und was nicht und welche Orte sie hier besonders mögen. Anschließend erklärte die Mitglieder des „Neu in Deutschland“-Team ihre Motivation, nämlich ihrer eigenen Perspektive eine Stimme zu geben, und den Entstehungsprozess ihrer Zeitung, die 2016 den „Deutschen Lesepreis“ gewann. Danach ging es ans Schreiben: Eine einfache Schreibübung, die Dorte Huneke-Nollmann vorstellte, lieferte spannende und auch überraschende Ergebnisse und zeigte, dass Schreiben viel Kreativität freisetzt.

Mehr Informationen zu „Neu in Deutschland“ gibt es unter: www.nid-zeitung.de


Nordrhein-Westfalen, 8. Mai 2017

„was geht?“ in Bochum

Schon mal eine Feuerwehruniform anprobiert? Oder geschweißt? Auf der Berufsinformationsmesse „was geht?“ in Bochum war das möglich. Am 6. Mai konnten die futOURisten sich hier bei über 100 Ausstellern über Ausbildung und Praktika informieren und dabei schon einige Dinge praktisch ausprobieren.


futOUR Nordrhein-Westfalen, 26. April 2017

Slalom laufen mit Tellern und falten von Bischofshüten – Berufsorientierung in Bochum!

Mit drei Tellern auf dem Arm Slalom laufen ohne diese fallen zu lassen oder schräg zu halten? Was beim Kellner im Restaurant einfach aussieht, entpuppt sich am Berufserkundungstag am Alice-Salomon-Berufskolleg in Bochum als schwierige Aufgabe. Am 25. April konnten die futOURisten im Berufskolleg verschiedenste Tätigkeiten im Gastgewerbe ausprobieren: Bischofshüte, Fächer oder Lotusblüten aus Servietten falten, Tische eindecken, alkoholfreie Cocktails mixen, Smoothies und Waffeln zubereiten. Alles Aufgaben, die die Auszubildenden in den gastgewerblichen Ausbildungsgängen Fachkraft für Systemgastronomie, Restaurantfachmann/-frau, Hotelfachmann/-frau und Fachkraft für Gastronomie erlernen und nach dem ersten Ausbildungsjahr beherrschen. An den einzelnen Stationen kamen die futOUR-Teilnehmenden und die Azubis ins Gespräch: Was macht dir besonders Spaß bei der Ausbildung? Welche Inhalte sind besonders herausfordernd? Würdest du die Ausbildung nochmal machen? Zum Abschluss saßen dann alle zusammen, aßen und tranken die selbstzubereitenden Waffeln und Smoothies.


Berlin, 18. April 2017

!!! Ausfall Nachbegleitung !!!

Der morgige Nachbegleitungstermin bei ECF Farmsystems von 15.00 bis 16.15 Uhr muss leider ausfallen.

Viele Grüße sendet das futOUR-Team


Berlin, 10. April 2017

Bewerbungsphase futOUR+ gestartet

Heute startet die Bewerbungsphase für futOUR+ 2017.

Alle Jungs und Mädchen, die im Sommer 2016 eines der Berliner Sommercamps besucht haben, haben nun die Möglichkeit, sich bis zum 12. Mai um einen der 20 Plätze im Alumnicamp futOUR+ zu bewerben.

Am 19. Mai wird eine Jury auswählen, wer vom 25.07. – 05.08.2017 ins Camp nach Gnewikow fahren darf. Im Anschluss werden alle Jugendlichen per Post benachrichtig.

Wir freuen uns auf viele Bewerbungen und ein tolles futOUR+ 2017.


Berlin, 10. April 2017

Sommercamp futOUR endet nach 11 Jahren

Liebe Lehrkräfte, Schulleitungen und Sozialpädagogen,

über 1.200 Sekundarschülerinnen und -schüler entdeckten seit 2006 mit dem mehrjährigen Berufsorientierungsprogramm Sommercamp futOUR, wo ihre Stärken liegen und welcher Beruf zu ihnen passt. Nun geht futOUR nach 11 Jahren zu Ende.

In diesem Jahr gibt es noch die berufsorientierende Nachbegleitung für die Jugendlichen des letzten Jahres. Im Anschluss können sich die Schülerinnen und Schüler für die Teilnahme am Alumni-Camp futOUR+ 2017 bewerben.

Das futOUR-Programmteam bedankt sich im Namen der Programmpartner und Förderer sowie der DKJS bei Ihnen als persönliche Ansprechpartner, bei Ihren Kolleginnen und Kollegen, den Sozialpädagoginnen und -pädagogen sowie Ihrer Schulleitung herzlich für die gute und enge Zusammenarbeit während der Programmlaufzeit.


futOUR, 6. April 2017

Festival, Street Art, Schnitzeljagd, Open Air – Werdet Event-Planer zum europäischen Kulturerbejahr 2018

Ihr interessiert euch für berühmte Bauwerke, Denkmäler und Sehenswürdigkeiten? Und für Geschichte? Ihr plant gerne eigene Projekte? Dann seid ihr bei unserem Jugend-Workshop genau richtig. Gemeinsam mit euch wollen wir überlegen: Wie könnten spannende Projekte und Veranstaltungen aussehen, die sich rund um das Thema Baukultur drehen? Was wären eure Highlights und was darf nicht fehlen? Wie schafft ihr es, dass auch andere Jugendliche eure Veranstaltung besuchen? Wie kann man mit Facebook, Instagram und Co. Werbung machen?

Denn 2018 ist das sogenannte Kulturerbejahr. Da geht es darum, dass die Menschen – und eben auch Kinder und Jugendliche – sich mit Bauten oder Baudenkmäler beschäftigen, die durch die Geschichte eine gewisse Bedeutung bekommen haben: Warum wurden sie mal gebaut? Was sagt die Architektur über die geschichtliche Bedeutung aus? Und was sagt uns das auch heute noch? Wie können wir dieses Erbe erhalten und spannend machen? Zum Beispiel mit einer Schnitzeljagd, einem Festival, einem Open Air am Brandenburger Tor, mit Street Art oder Hiphop. Oder auch Youtube-Videos oder Instagram-Foto-Aktionen.

Der Veranstalter des Kulturerbejahrs, das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz, möchte in Zukunft allen Kinder und Jugendlichen Angebote machen, um solche Bauten kennen zu lernen, vor Ort und digital.

 

Wir, die DYNALOG GmbH, die kleine Schwester der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, wurde beauftragt, sich dazu Aktionen und Projekte zu überlegen. Da sich alles um die Interessen Jugendlicher dreht, wollen wir uns gemeinsam mit euch Gedanken machen, eure Ideen kennenlernen und euer Feedback zu unseren Ideen hören. Wir veranstalten dazu einen spannenden Workshop, zum dem wir Euch gerne einladen möchten. Vorwissen wird nicht benötigt – jede Idee ist willkommen.

 

Ihr habt Lust? Super! Dann zu den Fakten:

Wann: Lasst uns einen Termin abstimmen. Wir würden den Workshop gern bis Mitte Mai veranstalten, für den 10.05.2017 gibt es bereits Interessenten – es gehen aber auch andere Termine.

Wo? In Kreuzberg, Berlin (genauer Ort steht, wenn der Termin klar ist)

Mit wem? Jugendliche (10-25 Teilnehmende möglich) etwa zwischen 14 und 18 Jahren (etwas älter oder jünger passt ebenso) aus Berlin und Umgebung

Wie lange? Innerhalb von 5 Stunden plant Ihr Eurer Projekt.

Was habt Ihr davon? Ihr werdet Unterstützer des Europäischen Kulturerbejahres 2018: Eure Ideen und euer Feedback fließen in Jugendprojekte mit ein, damit diese Veranstaltungen vor allem eins werden: Für euch und andere Jugendliche spannend und interessant.

Außerdem: Ihr erlebt, was es heißt, Veranstaltungen zu planen und wechselt die Perspektive.

Und ganz nebenbei: Wir kümmern uns um ein leckeres Catering für die ganze Gruppe.

Meldet Euch gern möglichst bald bei Stefan Apel, er wird dann alles andere mit euch besprechen.

Kontakt: Tel.: 030/ 257 676 875 oder unter stefan.apel@dynalog.de

Weitere Infos zum Europäischen Kulturerbejahr 2018 findet Ihr hier: http://www.dnk.de/site_de/index.php?node_id=2519

Außerdem: www.dkjs.de und www.dynalog.de


Schleswig-Holstein, 22. März 2017

Meine Stadt – Meine Zukunft

Bei strahlendem Sonnenschein kamen die futOURisten in Hamburg zu ihrem ersten ganztägigen Nachbegleitungstermin zusammen und waren voller Freude sich wiederzusehen und gemeinsame Aktionen zu erleben. Mit einem Quiz lernten sie sich (wieder) und die neue Teamerin Laila kennen: Mit Fragen zu Lieblingssongs, Schuhgrößen, Hobbies oder Fragen dazu, was sie gut und was nicht so gut können, erhielten die Jugendlichen einen guten Eindruck voneinander.

Dann wurden die Jugendlichen selbst aktiv und gestalteten ihr eigenes Quiz- es ging um Berufswünsche, Vorlieben und Lieblingsorte. Die anderen mussten dann die richtige Antwort finden. Ein futOURist verriet, dass er gern Arzt werden würde, ob die anderen das erraten können!? Denn auch seine alternativen Antworten wie Anwalt oder vielleicht auch Skifahrer waren denkbar und sorgten für grübelnde Gesichter. Im Anschluss notierten alle ihre Wünsche für die Nachbegleitung. Viele äußerten dabei, dass sie gern einmal einen Blick in die Gastronomie werfen möchten- sei es bei einer Betriebserkundung oder beim Kreieren eines eigenen Menüs.

Um den Tag und das gute Wetter zu genießen und in Bewegung zu kommen, ging es nach der Mittagspause auf einen Flohmarkt. Eine Stunde lang suchten die futOURisten hier die lustigsten, eckigsten und verrücktesten Sachen und schossen Beweisbilder. Die Jugendlichen kamen mit den Verkäufern ins Gespräch, verhandelten Preise und durchkämmten das ganze Gelände auf der Suche nach spannenden Dingen und Geschichten, die sie im Anschluss präsentierten.

Einen genaueren Blick warfen die futOURisten auf ihre Heimatstädte: Zunächst überlegten alle gemeinsam, was es in jeder Stadt gibt – Ärzte, Cafés, Schulen und noch viel mehr Ideen kamen dabei zusammen. Auf Stadtplänen wurde dann geschaut, was es in der eigenen Umgebung gibt. Die Teilnehmenden waren überrascht über die Fülle an Geschäften, Institutionen und Einrichtungen, wie gut sie sich auskennen und wie viele potentielle  Praktikums- oder Ausbildungsstellen es gibt.

Mit vielen neuen Ideen fuhren die Jugendlichen nach Hause und freuen sich schon auf den nächsten Termin. Dieser findet am 13.5.17 in Lübeck statt.

 

Berlin, 8. März 2017

Die futOUR-Nachbegleitung im März

Auch im März finden wieder zwei spannenden Angebote rund um Berufsorientierung und -wahl statt.

Alle Infos zu den Terminen gibt es hier.

Außerdem haben wir noch einmal ein paar Hinweise rund um die Nachbegleitung und die Bewerbung für futOUR+ zusammengestellt.

Wir freuen uns auf die Termine im März!