Berlin, 6. September 2016

Wo bin ich in 10 Jahren? – Sommercamps futOUR Berlin mit tollen Präsentationen zu Ende gegangen

„Am liebsten würde ich noch drei Wochen bleiben“ – dieses Fazit nach den dreiwöchigen Sommercamps futOUR des 13-jähriges Dustin aus Berlin teilten viele der Jugendlichen. Rund 200 Schülerinnen und Schüler haben auch in diesem Jahr ihre Sommerferien genutzt, um sich in eigenen Projekten, Workshops und Mini-Praktika auf ihre berufliche Zukunft vorzubereiten. Ihre Camp-Ergebnisse präsentierten die Berliner Jugendlichen Ende vergangener Woche Gästen und Eltern an zwei Camp-Standorten. Handwerkliches Geschick stand im Mittelpunkt beim Bauen von schwimmenden Plattformen für den Ruppiner See in Gnewikow. Berufe rund ums Kochen sowie das Beschäftigen mit der eigenen Person bei Perfomance, Tanz und Musik waren Kern für Projekte beider Camps. In Naumburg ging es mit dem „Beat Bike“ übers Gelände. Zum Sound des zur Musikanlage umgebauten Fahrrads zeigten die Mädchen und Jungen eigene Choreografien in Breaddance, Slowshowdance, HipHop und Turn- und Fußballakrobatik. Kochen nur für starken Nerven präsentierte die „Horror-Kitchen“. Bei „Grünergruselsmoothie“ und „Frankensteinkuchen“ erzählten die Jugendlichen nicht nur von ihren Projektideen, sondern auch von ihren Erfahrungen bei Betriebsbesuchen im Gastrobereich. Dass die Mädchen und Jungen bereits gelernt haben, professionell einzudecken und zu servieren, bewiesen sie im Café ihrer „Horror-Kitchen“.

„Unsere Tochter ist viel aufgeweckter und lebhafter geworden. Wir finden es gut, dass sie hier so viele verschiedene Sachen ausprobieren kann“, fanden die Eltern einer futOURistin. Im „Brain-Train“ beschäftigten sich die Jugendlichen anhand von eigenen Filmen, AudioInterviews und Actionpainting intensiv mit ihrer persönlichen Zukunft: „Wo bin ich in 10 Jahren?“, „Wie sehen mich die anderen?“ und „Welche Rolle spiele ich?“ Hier war viel Zeit für die Auseinandersetzung mit Themen wie Kummer, Angst und Wut, aber auch Freude. „Die Jugendlichen haben deutlich mehr Selbstbewusstsein. Alle trauen sich nun, zu präsentieren, auch die, die am Anfang sehr schüchtern waren und nichts gesagt haben“, resümiert Teamerin Dilan.

Mit den Camps enden jedoch nicht die berufsorientierenden Angebote von futOUR: Bis zum Alumni-Camp im nächsten Sommer können die Schülerinnen und Schüler an Betriebsbesichtungen und Workshops rund ums Thema Berufswahl und Bewerbung teilnehmen. Die Terminankündigungen sind dann an dieser Stelle auf unserer Homepage zu finden.

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Bildnachweis: © DKJS 2016


Berlin, 29. August 2016

Endspurt in den Berliner Camps

Nach der großen Hitze starten die Berliner Jungs und Mädchen nun in die letzte Campwoche. Es wird fleißig weiter in den Projekten gearbeitet und die letzten Vorbereitungen für die große Abschlusspräsentationen am 02.09.2016 laufen.

Aber an dieser Stelle noch ein paar Fotos der letzten Tage aus den Camps.

Wir freuen uns sehr auf die Ergebnisse und sind gespannt auf die Präsentationen!


Berlin futOUR, 26. August 2016

Was macht eigentlich eine Maßschneiderin? Und was eine Goldschmiedin?

Findet es raus und informiert euch am Freitag, 9. September, 10 bis 14 Uhr, über beide Berufe beim Tag der offenen Tür in den Werkstätten und im Laden des AKC Ausbildungs- und Kulturcentrum e. V. in der Lauterstraße 12/13 in 12159 Berlin-Friedenau. Die Angebote zur Berufsausbildung, Berufsvorbereitung und Berufsorientierung des AKC wenden sich an Mädchen und junge Frauen.

Der AKC stellt an diesem Tag außerdem weitere 8 Berufe im Rahmen seines Kooperationsverbundes Berufliche Orientierung vor. Ihr könnt die Veranstaltung selbst besuchen, unabhängig von der futOUR-Nachbegleitung.

Werkstatt des AKC © Cornelia Stretz/AKC e. V. Werkstatt des AKC © Cornelia Stretz/AKC e. V.

 


Schleswig-Holstein, 24. August 2016

Volunteering mit der Barclaycard Bank: Tipps und Tricks zur Bewerbung

Welche Schritte muss man vor der Ausbildung gehen? Wie ist eine Bewerbung aufgebaut und was gehört dazu? Was genau schreibe ich in meinen Lebenslauf? Diese und viele andere Fragen stellten die futOURisten den Mitarbeitenden der Barclaycard Bank bei ihrem Besuch in Hamburg. In Workshops erfuhren sie allerlei über den Weg bis zum Start einer Ausbildung und erhielten wertvolle Profi-Tipps für den eigenen Lebenslauf. Die Volunteers erzählten aus der eigenen Berufsbiografie und beantworteten geduldig alle Fragen der Jugendlichen.

Nach einem leckeren gemeinsamen Mittagessen  zogen die futOURisten weiter auf der „Jagd nach Mr. X“ und erkundeten zu Fuß und mit Bus und Bahn die schönsten Plätze in Hamburg.

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Schleswig-Holstein, 17. August 2016

Leinen los für futOUR im Norden!

Am Montag starteten die Jugendlichen aus Hamburg und Schleswig-Holstein ins Sommercamp futOUR. Mit im Boot: Jede Menge gute Laune und Sonnenschein. Glücklich dabei zu sein, sagte ein Schüler: „Ich bin seit neun Monaten hier [in Deutschland] und das ist das Beste.“

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Mittlerweile sind die Projektgruppen eingeteilt und die Teilnehmenden leben sich künstlerisch und kulinarisch aus. Die „futOUR Heroes“ beschäftigen sich mit eigenen Superheld*innen und machen im Schauspieltraining ganz viel Theater. Die Gruppe „FoodTour“ gestaltete mit Hilfe von Lötkolben bereits eigene Holzbrettchen und damit auch niemand verdurstet, werden leckere Getränke gemixt.

Daneben geht es sportlich her bei Volleyball, Fußball und Tanz, aber auch kreativ: In der Freizeit gestalteten die Teilnehmenden sogenannte Stencils, Schablonen für Sprüh-Textilfarbe, mit denen z. B. Rucksäcke verschönert wurden – und nun können in Kappeln auch Einhörner, Pikachus und weitere fantasievolle Motive gesichtet werden.

Wir wünschen allen Jugendlichen eine aufregende Zeit mit vielen tollen Erfahrungen und unvergesslichen Momenten!

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Berlin, 17. August 2016

Der Rhythmus des Lebens – Berliner futOURisten starten in ihre Camps

80 Jugendliche, 6 Projekte, 2 Camps – Heute morgen starteten die Berliner futOURisten in die Camps in Naumburg an der Saale und in Gnewikow am Ruppiner See. In den nächsten drei Wochen werden sie dort eigene Projekte gestalten, sich mit ihrer Zukunft beschäftigen und die vielen Freizeitaktivitäten genießen.

Erwachsen werden – was bedeutet das eigentlich? Wo will ich hin? Und was brauche ich dafür? Damit beschäftigt sich die Percussion-Gruppe „Rhythmus des Lebens“. In Koch-, Bau- und Medienprojekten lernen die Jugendlichen außerdem Berufsbilder kennen, erproben sich selbst im Handwerken, Gestalten, Bauen und Performen, absolvieren Mini-Praktika in lokalen Betrieben – und werden am Ende der Camps ihre Projektergebnisse Eltern und Gästen präsentieren. Highlights werden unter anderem das „Horrorfood“ und das zur Soundmaschine umgebaute Fahrrad sein.


Schleswig-Holstein, 5. August 2016

Kochen in Kiel und Do-it-yourself in Lübeck: Abschluss der Nachbegleitung in Schleswig-Holstein

In Kiel warfen die Jugendlichen einen Blick in die Welt der Gastronomie: Wie lassen sich die bereitgestellten Lebensmittel zu einem schmackhaften 3-Gänge-Menü kombinieren? Wie gelingt die Zubereitung? Welches Geschirr muss eingedeckt werden? Gemeinsam schnippelten, kochten und backten die futOURisten. Begleitet wurden sie dabei von einem Koch. Er zeigte professionelle Techniken und berichtete aus dem Gastronomie-Alltag und von den Anforderungen an verschiedene Berufe. Natürlich verspeisten die Jugendlichen mit sichtlichem Genuss abschließend Bulgur-Salat, Wraps und Pfannkuchen am hübsch dekorierten und professionell eingedeckten Tisch.

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In Lübeck stand ebenfalls Selbstgemachtes im Mittelpunkt: Die Jugendlichen ließen sich von YouTube-Videos inspirieren und stellten z.B. Seife selber her. Sie probierten aus und experimentierten. Auch ihr handwerkliches Geschick stellten sie unter Beweis. Es gab außerdem spannende Diskussionen, welche Vorgehensweisen die besten sind. Abschließend wurden die Ergebnisse dem kritischen Blick der Mitbastler/-innen präsentiert.

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Bewerbung für futOUR+ Alumnicamp

Die beiden Termine waren der Abschluss der Nachbegleitung in Schleswig-Holstein. Für ein Wiedersehen im Alumnicamp futOUR+ können sich die futOURisten nun bewerben. Die Bewerbungsphase läuft und die Bewerbungsbögen sind verschickt.

Du hast keine Unterlagen bekommen? Dann melde dich bei Julia Wegner per E-Mail unter julia.wegner@dkjs.de oder per Telefon unter 0431 66 87 08 – 16.


Berlin, 4. August 2016

Das große Sommercamp in Berlin steht in den Startlöchern

Damit aber nichts vergessen wird und alle Jugendlichen zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind, hier noch einmal alle wichtigen Informationen:

Für das Camp in Gnewikow stehen die  Packliste und die Informationen zur Abfahrt zum Download bereit.

Die Packliste und die Informationen zur Abfahrt für das Sommercamp futOUR in Naumburg sind ebenfalls online.

Außerdem möchten wir Sie bitten, die Gesundheitskarte, ggf. ein Ausweisdokument, Taschengeld und mögliche Medikamente zur Abfahrt bereit zu halten. Diese werden vor der Busabfahrt eingesammelt.

Bitte speichern Sie sich die futOUR-Whatsapp-Nummer 0151 26 59 42 15 in Ihr Telefonbuch ein. Nur so können wir Sie im Zuge der Campvorbereitungen und des Camps gut und unkompliziert über Whatsapp mit Informationen versorgen.

Wenn Sie darüber hinaus noch Fragen haben, wenden Sie sich jederzeit gerne an Carolin Gröger im futOUR-Projektbüro. Sie ist montags bis freitags von 9-17.00 Uhr unter der Telefonnummer 030/257676-14 oder per Email unter Carolin.Groeger@dkjs.de erreichbar.

Wir freuen uns auf einen gemeinsamen, aufregenden futOUR-Sommer 2016!


Berlin, 4. August 2016

BERLIN DIFFERENT! – Berliner Alumni präsentieren ihr Modelabel

Dress impossible? – Das Gegenteil ist der Fall, wie sich Eltern und Gäste auf der gestrigen Abschlusspräsentation von futOUR+ überzeugen konnten.

Kampagne_2_futOURplus_Berlin_201610 Tage lang haben die Alumni für die Outfits ihres eigenen Modelabels BERLIN DIFFERENT! geplant, genäht, appliziert, gebaut, designt, gegrafikt, gesprayt. Doch bevor sie starteten, mussten sie sich erst mal – wie bei einem richtigen Unternehmen – in einem Assessmentcenter für die Abteilungen Textildesign, Visuelles Marketing und Öffentlichkeitsarbeit bewerben. „Die Jugendlichen hatten tolle Ideen und haben alles selber organisiert“, berichtete Teamerin Nastia.

Für fachlichen Input sorgten ein Besuch der Jugendlichen bei der Modewerkstatt Kinkibox in Berlin, ein Grafiker, der den Alumni zeigte, wie man Plakate layoutet, und Mitarbeitende der DKB, die mit den Mädchen und Jungen Bewerbungsgespräche übten.

Das Ergebnis: Nicht nur kreative Outfits im Upcyclingverfahren, sondern auch eine selbstfotografierte Modestrecke, ein Video und ein durchgestylter Showroom. Für diesen hatten die Jugendlichen Gipstorsi von sich selbst angefertigt und als Modepuppen genutzt. Große Graffitiwände und Skateboards sowie ein eigenes Lichtdesign boten die passende Kulisse für ihre Modekreationen. „Woher wusstet ihr, ob Name und Logo eures Labels ankommen?“ war die Frage einiger Gäste. Das hatten die Alumni vorher in einer Umfrage in Neuruppin getestet. „Mein Selbstbewusstsein ist durch all das, was wir bei futOUR gemacht haben, viel stärker geworden“, sagt die 14-jährige Marie. Etwas Eigenes auf die Beine stellen und dafür Anerkennung bekommen – wie sehr das nicht nur für die Campzeit, sondern lange darüber hinaus motiviert, zeigen die Aussagen von Jugendlichen wie Teamern und Eltern. futOUR begleitet Kinder, die vielleicht sonst keine Chance haben im Leben, und schafft eine Perspektive. Mein Sohn hatte vorher sehr schlechte Erfahrungen an der Schule – nun will er etwas erreichen und hat ein Ziel“, so Ariane E.

Für die Alumni war dies nicht die letzte Präsentation ihres Könnens: Ende November zeigen sie Kampagne und Outfits im Schloss Bellevue.

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Berlin, 1. August 2016

Profis bereiten die Berliner futOUR-Alumni auf ihre Bewerbung vor

Den Berliner Alumni dürften das erste Bewerbungsgespräche nach der Schule nun keine Angst mehr machen – sie haben letzte Woche einen Tag lang den Ablauf eines Assessmentcenters mit Wissenstests, praktischen Übungen und Bewerbungsgesprächen geübt. Professionelle Unterstützung erhielten sie dabei von acht Mitarbeitenden der DKB (Deutsche Kreditbank). Neben den regulären Fragen eines Bewerbungsgespräches nach Interessen, Stärken und Erfahrungen gaben die DKBler den Jugendlichen viele wertvolle Tipps für den Start in Ausbildung und Beruf. Nicht nur die Campteilnehmer profitierten vom Austausch mit den Profis, auch die Bänker empfanden den Tag als bereichernd: Sommercamp futOUR mit dem Alumnicamp und seiner intensiven Berufsorientierung ist ein tolles Konzept. So eine Vorbereitung hätte ich mir damals auch gewünscht“, sagte eine DKB-Mitarbeiterin.

Nach dem Bewerbungstag bekamen die Jugendlichen jeweils ein persönliches Feedback-Video mit Tipps und Anregungen. „Mithilfe der Mitarbeiter der DKB konnten wir im Assessmentcenter eine realistische Situation für die Mädchen und Jungen darstellen. Diese Praxis wird ihnen auf jeden Fall in naher Zukunft zugutekommen“, sagte Campleiterin Sophia Z. nach dem Assessmentcenter.

Für die Alumni hieß es an diesem Tag zunächst, sich für ihr Camp-Modelabel „Lebens(t)raum“ für die Abteilungen Textildesign, Visuelles Marketing und Öffentlichkeitsarbeit zu bewerben. Dabei konnten sie im Assessmentcenter schon ihr Kreativität zeigen und Logo wie Slogan entwerfen. „Ich war ganz schön aufgeregt. Aber alle waren sehr nett, und es ist toll, dass sich Menschen aus einem richtigen Unternehmen Zeit für uns nehmen, um uns auf den Start in den Beruf vorzubereiten“, meinte ein Teilnehmer.

 

Außerdem war ein Fotograf im Camp und hat Bewerbungsfotos mit den futOURisten gemacht. Fotos wie Lebenslauf, Bewerbungs- und Motivationsschreiben haben die Jugendlichen nun schon in ihrer Bewerbungsmappe.futOURplus_Berlin_AC_1_DKJS futOURplus_Berlin_AC_2_DKJSBildnachweis © DKJS 2016