Berlin

Berlin, 27. September 2017

Wer baut Kanäle, Straßen oder Schornsteine? Ein Besuch im Ausbildungsztentrum Bau in Essen

Am 12. September fuhren die futOUR-Teilnehmenden nach Essen. Im Ausbildungszentrum des Berufsförderungswerk der Bauindustrie Nordrhein-Westfalen konnten praxisnah Berufe im Baubereich entdeckt werden. Erst gab ein Ausbilder Einblick in den Ablauf der Ausbildung. Neben Berufsschule und Betrieb lernen die Azubis in der Bauindustrie auch im Ausbildungszentrum. Aber welche Berufe gibt es überhaupt auf dem Bau? Eine kurze Abfrage bei den futOURisten zeigte schon allerlei Vorwissen und ein Ausbilder stellte die den Teilnehmenden unbekannten Berufe, wie etwa Feuerungs- und Schornsteinbauer oder Gleisbauer vor. Auch Unterschiede zwischen ähnlich klingenden Berufen, wie dem des Straßenbauers und des Asphaltbauers, wurden erklärt. Eine weitere Besonderheit: Da nicht alle Auszubildenden aus der Nähe kommen, können diese für die Zeit im Ausbildungszentrum sogar im hauseigenen Gästehaus übernachten.

Danach ging es durch die Werkstätten. Auf dem großen Gelände des Ausbildungszentrums wurden unter anderem die Werkstätten der Zimmerer-, Elektroniker- und Kanalbauer-Azubis besucht. Die Auszubildenden erzählten von ihrer Ausbildung und beantworten die Fragen der futOUR-Teilnehmenden.  

Mit vielen neuen Eindrücken fuhren die futOURisten am Nachmittag wieder zurück nach Hause.


Berlin, 16. August 2017

12 intensive Sommer

Mit dem Alumnicamp futOUR+ 2017 geht das Sommercamp futOUR zu Ende. Wir blicken zurück auf 12 intensive Jahre voller Projekte, Workshops, Bewerbungstrainings, Praktika, Betriebsbesichtigungen und jede Menge Sommer. Über 1.400 Jugendliche haben in den letzten Jahren ihre Schulferien genutzt, um sich auf ihre berufliche Zukunft vorzubereiten. Am 3. August stellten die Berliner Jugendlichen des diesjährigen Alumnicamps futOUR+ Gästen und Eltern im Jugenddorf am Ruppiner See in Gnewikow, Brandenburg ihre Camp-Ergebnisse vor.

KHK – das eigene Modelabel der futOURisten 2017

Fast zwei Wochen lang haben die Alumni für die Outfits ihrer eigenen Modellinie „Kool Hot Kids“ (KHK) geplant, designt, genäht, gebaut und gesprayt. „Wir wissen natürlich, dass ‚cool‘ mit ‚c‘ geschrieben wird. Um den Wiedererkennungswert zu erhöhen und aus gestalterischen Gründen haben wir uns in der Logoentwicklung jedoch für diese Schreibweise entschieden“, begründete eine Mitarbeiterin der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit ihre Namensentscheidung. Von der fiktiven Firma „Lebens(t)raum Design“ erhielten sie den Auftrag eine jugendgerechte Modelinie auf dem Markt zu etablieren, die modern und gleichzeitig nachhaltig produziert ist. Der Schwerpunkt lag dabei auf der Herstellung von Kleidung und Accessoires, sowie der Präsentation eines Gesamtkonzeptes mit Showroom und einer Plakatserie. Doch bevor sie starteten, mussten sie sich erst mal – wie bei einem richtigen Unternehmen – in einem Assessmentcenter für die Abteilungen Textildesign, Visuelles Marketing und Öffentlichkeitsarbeit bewerben.

„Das ist echt ein tolles Camp! Ich finde es gut, dass die Jugendlichen ein Gefühl für das Bewerben bekommen. Daran kommen sie ja nicht vorbei. Mein Sohn war auch schon im Vorfeld total aufgeregt und es hat echt gedauert, bis er passende Kleidung für das Vorstellungsgespräch im Camp gefunden hat – wir waren einen halben Tag einkaufen. So kenne ich ihn gar nicht“, berichtete die Mutter eines futOURisten.

Für fachlichen Input sorgten ein Besuch der Jugendlichen bei der Modewerkstatt Kinkibox in Berlin und Mitarbeitende der DKB-Bank, die mit den Mädchen und Jungen das Assessmentcenter begleiteten und Bewerbungsgespräche führten.

Abschlusspräsentation im selbstgebauten Showroom

In Form von Videos, einer Pressekonferenz und Performance-Einlagen führten die Jugendlichen durch das Camp und die Arbeit in ihren Abteilungen bevor es zum Highlight des Tages überging: Die Besichtigung des Showrooms mit kreativen Outfits im Upcyclingverfahren und Werbeplakaten einer selbstfotografierten Modestrecke. Für diesen hatten die Jugendlichen Gipstorsi angefertigt und als Modepuppen genutzt. Hängende Kleiderstangen, mit Glitzerfolie verkleidete Wände, coole Musik und ein eigenes Lichtdesign boten die passende Kulisse für ihre Modekreationen. An der selbstgebauten Bar aus Euro-Paletten wurden die Gäste mit Häppchen und Getränken verköstigt.

Ende des Programms nach zwölf Jahren

„Wir hatten über einen sehr langen Zeitraum die Möglichkeit ein Programm umzusetzen, welches durch ein breites Partnernetzwerk getragen und immer weiterentwickelt wurde. Nach 12 Jahren wird es Zeit, nach vorne zu schauen und aus den Learnings neue Programme zu entwickeln“, resümierte Michele Reder, Programmleiterin Sommercamp futOUR in der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung.

Seit 2006 fanden das Sommercamp futOUR und futOUR+ 43 Mal in Berlin, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein statt.


Berlin, 31. Juli 2017

Abschlussveranstaltung futOUR+

Am 03.08.2017 findet die Abschlussveranstaltung des diesjährigen Alumnicamps futOUR+ statt.

Los geht es um 17 Uhr im Jugenddorf am Ruppiner See (Gutsstraße 23, 16818 Gnewikow).

Wir freuen uns auf eine tolle Veranstaltung mit vielen Gästen!


Berlin, 24. Juli 2017

futOUR+ 2017 startet

Morgen startet für 20 Berliner Jugendliche das Camp futOUR+.

Treffpunkt ist um 10.30 Uhr am Tempelhofer Ufer 11, 10963 Berlin. Der Bus startet dann um 11.00 Uhr Richtung Gnewikow.

Sollten noch Fragen aufkommen und Florian Heinzel (030 25 76 76 870) oder Carolin Gröger (030 25 76 76 14) sind im Büro nicht mehr erreichbar, bitte unter der Whatsapp Nummer 0151 65 94 215 telefonisch oder per Nachricht melden. Wir antworten so schnell wie möglich.

Wir freuen uns auf 12 tolle Tage futOUR+.


Berlin, 18. April 2017

!!! Ausfall Nachbegleitung !!!

Der morgige Nachbegleitungstermin bei ECF Farmsystems von 15.00 bis 16.15 Uhr muss leider ausfallen.

Viele Grüße sendet das futOUR-Team


Berlin, 10. April 2017

Bewerbungsphase futOUR+ gestartet

Heute startet die Bewerbungsphase für futOUR+ 2017.

Alle Jungs und Mädchen, die im Sommer 2016 eines der Berliner Sommercamps besucht haben, haben nun die Möglichkeit, sich bis zum 12. Mai um einen der 20 Plätze im Alumnicamp futOUR+ zu bewerben.

Am 19. Mai wird eine Jury auswählen, wer vom 25.07. – 05.08.2017 ins Camp nach Gnewikow fahren darf. Im Anschluss werden alle Jugendlichen per Post benachrichtig.

Wir freuen uns auf viele Bewerbungen und ein tolles futOUR+ 2017.


Berlin, 10. April 2017

Sommercamp futOUR endet nach 11 Jahren

Liebe Lehrkräfte, Schulleitungen und Sozialpädagogen,

über 1.200 Sekundarschülerinnen und -schüler entdeckten seit 2006 mit dem mehrjährigen Berufsorientierungsprogramm Sommercamp futOUR, wo ihre Stärken liegen und welcher Beruf zu ihnen passt. Nun geht futOUR nach 11 Jahren zu Ende.

In diesem Jahr gibt es noch die berufsorientierende Nachbegleitung für die Jugendlichen des letzten Jahres. Im Anschluss können sich die Schülerinnen und Schüler für die Teilnahme am Alumni-Camp futOUR+ 2017 bewerben.

Das futOUR-Programmteam bedankt sich im Namen der Programmpartner und Förderer sowie der DKJS bei Ihnen als persönliche Ansprechpartner, bei Ihren Kolleginnen und Kollegen, den Sozialpädagoginnen und -pädagogen sowie Ihrer Schulleitung herzlich für die gute und enge Zusammenarbeit während der Programmlaufzeit.


Berlin, 8. März 2017

Die futOUR-Nachbegleitung im März

Auch im März finden wieder zwei spannenden Angebote rund um Berufsorientierung und -wahl statt.

Alle Infos zu den Terminen gibt es hier.

Außerdem haben wir noch einmal ein paar Hinweise rund um die Nachbegleitung und die Bewerbung für futOUR+ zusammengestellt.

Wir freuen uns auf die Termine im März!


Berlin, 23. Februar 2017

„War das lecker!“

Am 16.02.2017 haben sich 15 Jungen und Mädchen im Restaurant Schwammerl in Berlin-Neukölln getroffen um gemeinsam einen Blick in eine Restaurantküche zu werfen.

Der junge Gründer und Besitzer des Betriebs berichtete zu Beginn sehr anschaulich, wie er seine Ausbildung als Koch im Hotel Adlon machte, welche persönlichen Hürden er überwinden musste und wie er sich dann später entschied, sein eigener Chef zu werden.

Die Jugendlichen konnten jederzeit Fragen stellen und durften sich alle Bereiche des Restaurants ansehen.

Highlight des Treffens war das Anrichten eines typischen Gerichts aus der bayrisch-österreichischen Küche und das verzehren im Anschluß. So konnten die Jugendlichen ihre eigene Kreativität nutzen und mit diversen Lebensmitteln (Püree, Kloß-Bratlinge, Rotweinbirnensauce, Kräuter, Paprikapulver, etc.) einen appetitlichen Teller gestalten. Zum Abschluss wurden die Stärken besprochen, die für einen Beruf im Bereich der Gastronomie wichtig sind.

Bildnachweis @DKJS


Berlin, 10. Februar 2017

Ab zum Fernsehen!

Am 07.02.2016 haben sich 25 Jugendliche pünktlich um 9.30 Uhr vor den Türen des rbbs getroffen um gemeinsam einen Blick hinter die Kulissen eines Radio- und Fernsehsenders zu werfen.

Nach einer kurzen Einführung haben die Jungen und Mädchen in einem Film erfahren können, welche Ausbildungsberufe es beim rrb gibt. Schon ganz ungeduldig warteten alle auf den Rundgang durch die Radio- und Fernsehstudios.

 Zunächst haben wir uns ein Radiostudio angeschaut. Haben gelernt, was ein Cockpit in der Radiomacher-Sprache ist und welche Aufgaben ein Radiomoderator hat.

Danach wurden wir in das Fernsehstudio der Abendschau geführt. Die Jugendlichen haben erfahren, dass in jedem Studio des rbbs fünf Kameras stehen, wie ein Telepromter funktioniert und dass es hunderte von Scheinwerfern in den Studios gibt.

Zum Abschluss des Termins konnten die Mädchen und Jungen selber noch einen Bluescreen ausprobieren und wissen nun wie sich die Wetterfee des rbbs fühlt.

 

Bildnachweis @DKJS