Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein, 2. August 2017

Alumnicamp in Ratzeburg gestartet

Mit großer Motivation starteten die Jugendlichen am Dienstag in das Alumnicamp futOUR+ in Ratzeburg. Gemeinsam vertiefen sie hier ihre Erfahrungen und ihr Wissen aus der Nachbegleitung und verbringen noch einmal eine tolle gemeinsame Zeit.

Bei einer ersten Stadterkundung lernten die Jugendlichen Ratzeburg und seine Bewohner*innen näher kennen. In verschiedenen Geschäften befragten sie Mitarbeiter* innen nach ihrem Arbeitsalltag und erhielten so einen guten Einblick in die Berufswelt. Anschließend gab es zur Stärkung ein Eis in der – laut den Jugendlichen im Vorfeld recherchierten – besten Eisdiele im Norden.

Im Mittelpunkt des Alumnicamps steht die Eventplanung und die Auseinandersetzung mit Bewerbungen. In Rollenspielen trainieren die Jugendlichen Vorstellungsgespräche und in verschiedenen Übungen setzen sie sich mit den eigenen Stärken und Interessen auseinander.

In den nächsten Tagen erwartet die futOURisten abwechslungsreiche Projektarbeit rund um das Thema der Veranstaltungsorganisation, Betriebserkundungen in ein Hotel und ins Mittelalter* und natürlich sommerliche Freizeitaktionen.

Den Abschluss bildet die Ausrichtung eines Abschiedsfestes, welches die Jugendlichen anhand des neuen Wissens selbstständig planen und ausrichten.

Wir wünschen den Jugendlichen viel Spaß!

*Die Jugendlichen schauen hinter die Kulissen des Mittelaltersfest Racesburg Wylag- einem mittelalterlichen Spektakel mit Stämme- und Völkertreffen am Ratzeburger See


Schleswig-Holstein, 4. Juli 2017

Unterwegs auf dem Muddi Markt der Kieler Woche

Die Stärken der Jugendlichen waren ein Schwerpunkt des dritten und letzten Nachbegleitungstreffens in Kiel. Neben der eigenen Einschätzung stand insbesondere die Wahrnehmung der anderen Jugendlichen (Fremdwahrnehmung) im Fokus: „Ich war überrascht, welche Eigenschaften mir zugeordnet worden sind, damit hätte ich nicht gerechnet!“ stellten einige futOURisten erstaunt fest. Wie sie ihre Stärken in einer Bewerbung am besten präsentieren können, erarbeiteten sich die Jugendlichen an verschiedenen Stationen und setzten sich mit Kriterien für gute Bewerbungsfotos auseinander.

Im Anschluss besuchten die futOURisten die Kieler Woche und betrachteten diese aus einem besonderen Blickwinkel: Der sogenannte „Muddi Markt“ bildet einen Gegenpol zum üblichen Kieler Woche – Geschehen und setzt auf Nachhaltigkeit statt Kommerz. Die Jugendlichen lernten einiges über die Logistik, die hinter der Organisation eines solchen Events steht und hatten die Gelegenheit den ehrenamtlichen Helfer*innen viele interessierte Fragen zu stellen. Woher kommt der Name „Muddi Markt“* und wie ist die Idee dazu entstanden? Was für ein Aufwand steckt in der Organisation des Ganzen und wer macht das alles? Und Woher kommen eigentlich die Sofas und Stühle, die im Freien als Sitzmöglichkeit zur Verfügung stehen und was passiert nach der KiWo damit? Im Anschluss gab es für alle leckere, frisch zubereitete Burger und Livemusik.

Da das Treffen in den Zeitraum des Ramadans fiel, berichteten vier Jugendliche über die Ereignisse, Abläufe und den Höhepunkt, das Zuckerfest, welches gemeinsam am Ende des Ramadans gefeiert wird. Mit einem Ausblick auf Alumnicamp futOUR+ ging das Treffen zu Ende. Die Jugendlichen freuen sich auf die gemeinsame Zeit vom 1.-4. August in der Jugendherberge Ratzeburg.

* Die Idee des Muddi Markts entstand an der Universität Lüneburg. Student*innen hatten eines Tages die Idee einer Bar mit dem Namen Muddi Markt. Einen ehemaligen Bewohner zog es samt dieser Idee nach Kiel, wo der Muddi Markt in diesem Jahr bereits sein 5. Jubiläum feierte.


Schleswig-Holstein, 23. Mai 2017

Was kostet eigentlich das Leben?

Diese Frage und die ganz konkreten beruflichen Vorstellungen und Wünsche der Jugendlichen standen beim zweiten Nachbegleitungstreffen im Mittelpunkt. Bei verschiedenen Aktionen unter dem Motto „Was kostet eigentlich das Leben?“ und wie komme ich zu einer guten Ausbildung warfen die Jugendlichen einen Blick in ihre Zukunft, um ein klareres Bild ihrer Perspektiven und Möglichkeiten zu bekommen.

Gedanken machten sich die Jugendlichen zunächst um die Wichtigkeit von Familie, Freunden, Beruf/ Ausbildung und Zeit für sich. Was steht an erster Stelle, was an zweiter, dritter, vierter? Dabei kamen sie ziemlich ins Grübeln. „Alle Punkte sind mir wichtig!“ stellten die Jugendlichen einstimmig fest. Zu sagen, welche besonders bedeutsam sind, fiel sichtlich schwer und es wurde viel diskutiert. Am Ende kristallisierte sich jedoch heraus, dass vor allem die Familie und die Ausbildung einen hohen Stellenwert einnehmen.

Anhand von Bildern verschafften sich die Jugendlichen einen Überblick über verschiedene Tätigkeiten und Ausbildungsmöglichkeiten. Welche Berufe gibt es zum Beispiel in Banken, in Krankenhäusern oder im Flugzeug und wie sie sind ihre korrekten Bezeichnungen? Am Ende waren die Jugendlichen erstaunt über die Vielzahl der unterschiedlichen Berufszweige.

In einem nächsten Schritt stellten sich die Jugendlichen der Frage nach den Kosten und schätzten wie viel sie im Monat zum Leben brauchen: Genannt wurden Beträge zwischen 1.500 und 5.000 Euro. Für einen realistischeren Blick wurden die anfallenden Kosten in Unterkunft, Verpflegung, Kleidung und Mobilität unterteilt. Das Arbeiten ermöglichte an verschiedenen Stationen einen gezielten Blick. Will ich allein in einer Wohnung leben, besteht die Möglichkeit weiterhin zuhause zu wohnen oder wie ist eigentlich das Leben in einer WG? Und brauche ich wirklich ein Auto oder reicht mir Fahrrad und der Nahverkehr? Am Ende errechneten sie sich ihre realistischen monatlichen Ausgaben, die nun deutlich niedriger lagen als die ersten Schätzungen.

Mit einem Ausbildungsdomino erarbeiteten sich die Jugendlichen zum Abschluss, wie sie bestimmte Berufe, Ausbildungen oder Studiengänge erreichen können, welche Abschlüsse es gibt, was Volkshochschulen, Abendschulen und Fernunis sind und ob auch mit einem mittleren Schulabschluss und einer Ausbildung später noch studiert werden kann. Gemeinsam überlegten wie sie zu ihren Berufswünschen wie Zahnärztin, Schauspieler oder Autoverkäufer gelangen.

Mit einer Stadtrallye durch Lübeck ging der Tag zu Ende. Am 24. Juni treffen sich die Jugendlichen zum letzten Nachbegleitungstermin in Kiel und erfahren dort auch mehr zum Alumnicamp.


Schleswig-Holstein, 22. März 2017

Meine Stadt – Meine Zukunft

Bei strahlendem Sonnenschein kamen die futOURisten in Hamburg zu ihrem ersten ganztägigen Nachbegleitungstermin zusammen und waren voller Freude sich wiederzusehen und gemeinsame Aktionen zu erleben. Mit einem Quiz lernten sie sich (wieder) und die neue Teamerin Laila kennen: Mit Fragen zu Lieblingssongs, Schuhgrößen, Hobbies oder Fragen dazu, was sie gut und was nicht so gut können, erhielten die Jugendlichen einen guten Eindruck voneinander.

Dann wurden die Jugendlichen selbst aktiv und gestalteten ihr eigenes Quiz- es ging um Berufswünsche, Vorlieben und Lieblingsorte. Die anderen mussten dann die richtige Antwort finden. Ein futOURist verriet, dass er gern Arzt werden würde, ob die anderen das erraten können!? Denn auch seine alternativen Antworten wie Anwalt oder vielleicht auch Skifahrer waren denkbar und sorgten für grübelnde Gesichter. Im Anschluss notierten alle ihre Wünsche für die Nachbegleitung. Viele äußerten dabei, dass sie gern einmal einen Blick in die Gastronomie werfen möchten- sei es bei einer Betriebserkundung oder beim Kreieren eines eigenen Menüs.

Um den Tag und das gute Wetter zu genießen und in Bewegung zu kommen, ging es nach der Mittagspause auf einen Flohmarkt. Eine Stunde lang suchten die futOURisten hier die lustigsten, eckigsten und verrücktesten Sachen und schossen Beweisbilder. Die Jugendlichen kamen mit den Verkäufern ins Gespräch, verhandelten Preise und durchkämmten das ganze Gelände auf der Suche nach spannenden Dingen und Geschichten, die sie im Anschluss präsentierten.

Einen genaueren Blick warfen die futOURisten auf ihre Heimatstädte: Zunächst überlegten alle gemeinsam, was es in jeder Stadt gibt – Ärzte, Cafés, Schulen und noch viel mehr Ideen kamen dabei zusammen. Auf Stadtplänen wurde dann geschaut, was es in der eigenen Umgebung gibt. Die Teilnehmenden waren überrascht über die Fülle an Geschäften, Institutionen und Einrichtungen, wie gut sie sich auskennen und wie viele potentielle  Praktikums- oder Ausbildungsstellen es gibt.

Mit vielen neuen Ideen fuhren die Jugendlichen nach Hause und freuen sich schon auf den nächsten Termin. Dieser findet am 13.5.17 in Lübeck statt.

 

futOUR Schleswig-Holstein, 10. Februar 2017

Start der Nachbegleitung

Liebe futOURistinnen und futOURisten,
es geht wieder los! Jetzt wollen wir gemeinsam in die Nachbegleitung starten.
Nachbegleitung bedeutet bei futOUR: Du wirst die anderen Teilnehmenden wiedersehen, verschiedene Berufe kennenlernen, deine Stadt mal aus einer anderen Perspektive betrachten und auch etwas über dich persönlich erfahren. Dich erwarten Informationen zu Ausbildungsmöglichkeiten und Workshops zu Telefontraining und Selbstpräsentation sowie weitere spannende Aktionen. Wir freuen uns mit dir und den vielen anderen futOURisten und futOURistinnen in eine tolle Zeit zu starten!

Save the Dates!
Die drei Termine der Nachbegleitung stehen fest.

11. März in Hamburg
13. Mai
24. Juni

Vermerkt euch diese Termine im Kalender und haltet euch die Tage frei. An diesen Terminen wollen wir uns ganztätig treffen. Genauere Informationen zu Zeiten und Orten erhaltet ihr per Post.

Du hast Fragen oder Wünsche zur Nachbegleitung? Wir freuen uns sehr über deinen Anruf oder deine E-Mail:
Julia Wegner julia.wegner@dkjs.de  0431-668708-16
Sarah Beck sarah.beck@dkjs.de 0431-668708-20


Schleswig-Holstein, 25. Oktober 2016

Ausschlaftag (Tag 7 futOUR+ SH)

Campreporter Ausschlaftag 23.10.

 

Die Campreporter berichten– Unser freier Tag

Wir hatten die Möglichkeit auszuschlafen, naja eigentlich ja nicht, weil es um 11 Uhr Frühstück gab. In unserer Freizeit wurden uns viele verschiedene Angebote zur Verfügung gestellt z.B. Strand, Filme gucken und wir hatten die Möglichkeit, unsere Kappeln auszugeben z.B. für Waffeln oder andere Sachen wie im schwarzen Auto mitfahren, Bingo und noch viele weitere Aktivitäten…

Liebe Grüße Justin, Jym, Julia

Teebingo am Ausschlaftag 23.10 (3) Schokobuffet am Ausschlaftag 23.10 (3) Schokobuffet am Ausschlaftag 23.10 (1)

 


Schleswig-Holstein, 24. Oktober 2016

Expert_innentag

Campreporter: Berichterstattung aus Kappeln

Am Freitag haben wir uns Expertise von außen eingeladen, um mit den verschiedenen Fachleuten über ihre Berufe zu sprechen und uns zu anderen sinnvollen Tätigkeiten nach dem Schulabschluss zu informieren. Aus verschiedenen Berufsbereichen hatten wir einen Koch, einen Bäcker, einen KFZ-Mechatroniker, eine Lehrerin, einen Sozialpädagogen und eine Gesundheits- und Krankenpflegerin eingeladen. Außerdem hatten wir die Möglichkeit mit einer Personen zu sprechen, die ein Freiwilliges Soziales Jahr absolviert hat und eine Person, die aktuell ein Jahr im Bundesfreiwilligendienst  arbeitet. Eine weitere Person hat uns zum Thema „Nach der Schule ins Ausland“ von ihren Erfahrungen erzählt. Vormittags konnten wir uns vier Bereiche aussuchen und die Spezialisten befragen nach ihren schönsten Erlebnissen im Beruf und auch nach Dingen, die nervig sein können. Wir konnten erfahren wie viel man verdient und welchen Schulabschluss man braucht. Wir konnten viele spannende Details erfahren und Einblicke in die Berufswelt gewinnen. Am Nachmittag kam dann noch ein Grafikdesigner dazu, der mit uns in einem Workshop das Logo für unsere Firma bearbeitet hat. Außerdem wurde ein handwerklicher Workshop angeboten und ein Workshop mit dem Namen „Japan meets India“. Dort haben wir eine traditionelle japanische Teezeremonie durchgeführt und uns in Meditation geübt. Im zweiten Teil des Workshops kamen wir bei einem Yogaworkout ganz schön ins Schwitzen und haben uns abschließend bei einem yogischen Gewürztee entspannen können. Es war ein tolles Erlebnis! Vielen Dank an alle Expert_innen!

Expert_innentag 21 (1) Expert_innentag 21 (22) Expert_innentag 21 (11)

 


Schleswig-Holstein, 24. Oktober 2016

Tee – der Shootingstar in Kappeln (Tag 6 futOUR+ SH)

Die Campreporter berichten

In Teemedia wurden am Strand, am Hafen und in der Jugendherberge Fotos geschossen. Auf einem Laptop haben wir  die Fotos zu  Postkarten zu geschnitten und unser Logo und einen Spruch hinzugefügt, wie zum Beispiel „ Den Norden gemeinsam genießen…“ . In der Teestube wurde dekoriert, gebastelt und es wurde aufgeräumt . Es wurden in der Teestube Teekarten angefertigt. Im Bereich Teekoration wurden in der der Werkstatt zwei Teeregale aus Paletten fertig gebaut, Teeboxen aus Holz gefertigt und angemalt und lustige Figuren für individuelle Teebeutel hergestellt. Tag für Tag dem Teegenuss einen Schritt näher.

Teestube 22.10 (1) WohlfühlteeTeekoration 22.10 (2)

 

 

 

 

Heute wurde berichtet von: Lena


Schleswig-Holstein, 21. Oktober 2016

Von Kitro Pfeffi, Wachmacher und warmer Milde (Tag 4 futOUR+ SH)

Campreporter: Berichterstattung aus dem Teelabor in Kappeln

In der Vollversammlung morgens haben wir uns in drei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe für Tee aus frischen Zutaten, eine Gruppe für Mischungen mit Trockenkräutern und eine Gruppe, die Gewürztee gekocht hat. Zum Einstieg haben wir verschiedene Teezutaten blind verkostet, gefühlt und gerochen und mussten raten, worum es sich handelt. Dann haben wir in den Gruppen die ersten Zutaten aufgebrüht und noch nichts vermischt.

Teestube 20.10. (4) Teestube 20.10. (5)-Teestube 20.10. (3)-

 

 

 

Wir waren in der Gruppe die mit frischen Zutaten gearbeitet hat. Die erste Erfahrung: Basilikum schmeckt nicht gut als Tee. Das Highlight war unserer Meinung nach aber der Kitro Pfeffi aus Kiwi, Zitrone, Orange und Pfefferminze. Eine Mischung die man gut warm oder kalt genießen kann. Gerne bieten wir diese Mischung auch zum Tag der offenen Tür unseres Unternehmens am 26.10.2016 an. Am Ende haben alle Tees gut geschmeckt. Tee gut, alles gut.

Mit lieben Grüßen Anni, Dannée und Marco


Schleswig-Holstein, 20. Oktober 2016

Assessmentcenter und Bewerbungsgespräche im Alumnicamp

Mit viel fachlichem Know-how und großem Engagement trainierten Mitarbeitende von Barclaycard Hamburg mit den futOURisten aus Kappeln Assessmentcenter und Vorstellungsgespräche: In Rollenspielen übten die Jugendlichen typische Gesprächsabläufe, führten Gruppendiskussionen und zeigten ihre Teamfähigkeit bei Kooperationsübungen. „Es macht sehr viel Freude mit den Jugendlichen zu arbeiten und zu entdecken wie viel Potential in Ihnen steckt!“ erklärte ein Mitarbeiter.

Barclaycard Assessmentcenter (3)Barclaycard Assessmentcenter (1)

 

 

 

 

 

Am Nachmittag wurde es dann Ernst: Die Jugendlichen wurden zu Einzelgesprächen geladen und führten mit Tandems aus Barclaycard Mitarbeitenden und Campteamenden „echte“ Vorstellungsgespräche für die fiktive Firma MISCHWERK durch. Ganz schön nervenaufreibend fanden einige der Jugendlichen die Situation und gar nicht so einfach auf manch typische Frage eine gute Antwort zu geben. Was macht zum Beispiel gute Teamarbeit aus? Warum sollten genau sie eingestellt werden und nicht andere Bewerber/-innen? Wo haben sie Fähigkeiten wie handwerkliches Geschick schon einmal unter Beweis gestellt?

wurden sie zum Glück alle und arbeiten nun die nächsten acht Tage in verschiedenen Bereichen des Mischwerks. „Ich finde es toll, das jetzt kennengelernt zu haben und weiß nun wie so ein Bewerbungsgespräch funktioniert und was für Fragen gestellt werden können“ resümierte eine futOURistin zufrieden.