Nordrhein-Westfalen

Nordrhein-Westfalen, 17. Mai 2017

Das futOUR-Zeitungsteam zu Besuch bei „Neu in Deutschland“

Auf dem Weg zu einem selber gestalteten Magazin im futOUR-Zeitungsprojekt trafen sich die jugendlichen Redakteure aus Bochum und Duisburg mit dem Redaktionsteam der Bochumer Zeitung „Neu in Deutschland“. „Neu in Deutschland- Zeitung über Flucht, Liebe und das Leben“ wird von Geflüchteten gestaltet, die in der Zeitung von ihrem Leben und ihren Erfahrungen berichten. Zum Kennenlernen des Redaktionsteams interviewten die futOURisten die Redakteure von „Neu in Deutschland“, fanden so Namen, Beruf und Herkunft ihrer Gesprächspartner heraus und kamen darüber ins Gespräch, was den Geflüchteten an Bochum gefällt und was nicht und welche Orte sie hier besonders mögen. Anschließend erklärte die Mitglieder des „Neu in Deutschland“-Team ihre Motivation, nämlich ihrer eigenen Perspektive eine Stimme zu geben, und den Entstehungsprozess ihrer Zeitung, die 2016 den „Deutschen Lesepreis“ gewann. Danach ging es ans Schreiben: Eine einfache Schreibübung, die Dorte Huneke-Nollmann vorstellte, lieferte spannende und auch überraschende Ergebnisse und zeigte, dass Schreiben viel Kreativität freisetzt.

Mehr Informationen zu „Neu in Deutschland“ gibt es unter: www.nid-zeitung.de


Nordrhein-Westfalen, 8. Mai 2017

„was geht?“ in Bochum

Schon mal eine Feuerwehruniform anprobiert? Oder geschweißt? Auf der Berufsinformationsmesse „was geht?“ in Bochum war das möglich. Am 6. Mai konnten die futOURisten sich hier bei über 100 Ausstellern über Ausbildung und Praktika informieren und dabei schon einige Dinge praktisch ausprobieren.


futOUR Nordrhein-Westfalen, 26. April 2017

Slalom laufen mit Tellern und falten von Bischofshüten – Berufsorientierung in Bochum!

Mit drei Tellern auf dem Arm Slalom laufen ohne diese fallen zu lassen oder schräg zu halten? Was beim Kellner im Restaurant einfach aussieht, entpuppt sich am Berufserkundungstag am Alice-Salomon-Berufskolleg in Bochum als schwierige Aufgabe. Am 25. April konnten die futOURisten im Berufskolleg verschiedenste Tätigkeiten im Gastgewerbe ausprobieren: Bischofshüte, Fächer oder Lotusblüten aus Servietten falten, Tische eindecken, alkoholfreie Cocktails mixen, Smoothies und Waffeln zubereiten. Alles Aufgaben, die die Auszubildenden in den gastgewerblichen Ausbildungsgängen Fachkraft für Systemgastronomie, Restaurantfachmann/-frau, Hotelfachmann/-frau und Fachkraft für Gastronomie erlernen und nach dem ersten Ausbildungsjahr beherrschen. An den einzelnen Stationen kamen die futOUR-Teilnehmenden und die Azubis ins Gespräch: Was macht dir besonders Spaß bei der Ausbildung? Welche Inhalte sind besonders herausfordernd? Würdest du die Ausbildung nochmal machen? Zum Abschluss saßen dann alle zusammen, aßen und tranken die selbstzubereitenden Waffeln und Smoothies.


Nordrhein-Westfalen, 10. Februar 2017

Die futOUR-Zeitung – ein Redaktionstreffen in Bochum

Das Projekt futOUR-Zeitung nimmt immer mehr Gestalt an. Viele Fotos, aber auch Berichte von Aktivitäten und Camps, Steckbriefe, Comics und Interviews sollen den Inhalt der Zeitung bunt und interessant machen. Am 10. Februar 2017 trafen sich die futOURisten und futOURistinnen in Bochum zur Redaktionssitzung und erstellten eine Inhaltsübersicht und Gliederung des geplanten Magazins. Schon beim Gespräch über die möglichen Themen kamen viele Erinnerungen an interessante Aktivitäten zur Berufsorientierung, schöne Momente und lustige Geschichten aus den Camps und den Nachbegleitungstreffen zur Sprache. Die Gliederung der Zeitung steht! Jetzt geht es daran die einzelnen Abschnitte mit Inhalt zu füllen.


Nordrhein-Westfalen, 27. Januar 2017

„Warum haben die hier ihre Käppis verkehrt herum auf?“ – Spannende Einblicke in Werkstätten und Ausbildungsgänge

Am 26. Januar ging es für die futOURisten und futOURistinnen aus Bochum und Duisburg zu einem Nachbegleitungstermin im Bereich Infrastruktur und Verkehr bei den Duisburger Versorgungs- und Verkehrsbetrieben (dvv).  

Nach einer Begrüßung durch die Ansprechpartner im Bereich Ausbildung der dvv stellten einige der Auszubildenden des Unternehmens ihre unterschiedlichen Ausbildungsberufe vor.

Los ging es mit der Präsentation der kaufmännischen Berufe Kaufmann/-frau für Büromanagement und Industriekaufmann/-frau. Danach besuchten wir die Ausbildungswerkstatt der Elektroniker/-innen für Betriebstechnik. Hier zeigten die Azubis unter anderem ihre aktuellen und vergangenen Projekte, wie etwa eine Miniaturwaschstraße. In der Ausbildungswerkstatt der Fachinformatiker/-innen für Anwendungsentwicklung konnte ein selbstgebauter 3D-Scanner bewundert werden. Die futOURisten und futOURistinnen hatten viele Fragen an die Azubis zu den einzelnen Berufen. Besonders oft wurde die Frage gestellt, welche Schulfächer und Fähigkeiten für die Ausbildungswege gebraucht werden. Aber auch andere Dinge wurden aufmerksam erfragt. „Warum haben die hier ihre Käppis verkehrt herum auf?“, war die erste Frage, die sich in der Metallwerkstatt, in der die Anlagenmechaniker/-innen und Industriemechaniker/-innen ausgebildet werden, stellte. Ein Ausbilder erklärte, dass dies mit der Sicherung von Nacken und Kopf vor Funkenflug beim Schweißen zu tun habe. „Arbeiten hier auch Mädchen?“, fragte eine futOURistin in der Metallwerkstatt. Diese Frage konnte bejaht werden. Am Ende gaben die Mitarbeiter der Ausbildungsabteilung und eine Auszubildende noch wertvolle Tipps für die Bewerbungsmappe und das Vorstellungsgespräch.

Bildnachweis: © DKJS

Bildnachweis: © DKJS


Nordrhein-Westfalen, 9. Dezember 2016

Viel Theater ums Bewerbungstraining

Den „Tag der Bildung“ nutzten gestern die futOURisten aus Bochum und Duisburg, um an einem lebendigen Bewerbungstraining teilzunehmen: Im Schauspielhaus Bochum erlebten die Schülerinnen und Schüler, wie vielfältig sich Ausbildungs- und Berufswege erschließen lassen. Im Impro-Theater übte eine Theaterpädagogin mit den Mädchen und Jungen spielerisch, worauf es in Bewerbungssituationen ankommt, wie man diese meistert und wie man sein Lampenfieber in den Griff bekommt. Anschließend diskutierten die Jugendlichen mit Daniela Zentner, Wübben Stiftung, und Nadine Hannebohm, DKJS, sowie mit anwesenden Eltern und Lehrkräften über das Thema „Vielfältige Berufswege“.

„futOUR bringt Jugendliche mit den unterschiedlichsten Biographien und Hintergründen zusammen. Beim gemeinsamen Arbeiten in den Teams erkennen die Schülerinnen und Schüler nicht nur ihre Interessen und Fähigkeiten, sondern erleben auch, wie bereichernd Vielfalt ist“, sagte Nadine Hannebohm von der DKJS.

futOUR in NRW ist ein Programm zur Berufsorientierung für Jugendliche aus Bochum und Duisburg. Vom Ende der 8. Klasse werden die Jugendlichen drei Jahre lang bis in das erste Ausbildungsjahr hinein von pädagogischen Mitarbeitern der DKJS individuell in Sachen Berufsorientierung, Bewerbung und Ausbildung betreut und beraten. Damit ergänzt das Programm das Landesvorhaben zur Berufsorientierung, „Kein Abschluss ohne Anschluss“.

Den Tag der Bildung haben im vergangenen Jahr der Stifterverband, SOS-Kinderdörfer und die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung ins Leben gerufen, um auf die Bedeutung chancengerechter Bildung für Demokratie und Zukunft hinzuweisen. http://www.tag-der-Bildung.de

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Bildnachweis: © DKJS


Nordrhein-Westfalen, 2. November 2016

Rückblick, Ausblick und Zertifikate beim Nachtreffen

Die Sommerferien liegen schon etliche Wochen zurück, somit auch das Sommercamp futOUR+ in Radevormwald. Letzten Samstag kam es beim Nachtreffen zum großen Wiedersehen. Zusammen mit ihren Teamerinnen und Teamern blickten die Jugendlichen auf die Zeit im Camp zurück: Was war das Highlight in meinem Projekt? Was habe ich für Erfahrungen mitgenommen? Wie können mich diese Erfahrungen in der Schulzeit und in der Ausbildung unterstützen?

Auch die Eltern waren dabei und konnten mehr über das Geschehen im Camp und die Arbeit vom Modelabel „La Fresh“ erfahren. Anschließend überreichte Daniela Zentner von der Wübben Stiftung allen Jugendlichen ein Zertifikat über ihre berufspraktischen Erfahrungen und Entwicklung im Sommercamp futOUR+.

Abschlusspräsentation La Fresh2Abschlusspräsenation La Fresh1

 

 

 

 

 

 

 

futOUR ist nach dem Sommercamp noch lange nicht vorbei – es stehen weitere interessante Aktivitäten im Rahmen der Nachbegleitung aus! Alle Infos dazu erhalten die Teilnehmenden per Post.


Nordrhein-Westfalen, 26. Juli 2016

Frische Mode aus NRW

„La Fresh“ haben die futOURistinnen und futOURisten in Radevormwald ihre selbst entworfene Kollektion getauft. Für die Präsentation der selbst entworfenen Kleidungsstücke und Taschen bei der Abschlussveranstaltung wurden in der Abteilung Visuelles Marketing die ersten Kleiderpuppen fertiggestellt. Auch in den anderen beiden Abteilungen wurde konzentriert gearbeitet. In der Abteilung Textildesign entstanden die ersten Taschen und Rucksäcke, die von der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit dann fotografisch stilecht im Textilmuseum Wülfing in Radevormwald in Szene gesetzt wurden.

 


futOUR Nordrhein-Westfalen, 20. Juli 2016

Auf die Plätze, fertig, los!

Der Startschuss für das Sommercamp futOUR+ in NRW ist gefallen. Seit Montag tummeln sich die futOURistinnen und futOURisten im Camp und planen, in welcher der drei Abteilungen der Firma LEBEN(S|T)RAUM Design sie arbeiten wollen. Um eine Stelle in den Abteilungen Öffentlichkeitsarbeit, Visuelles Marketing oder Textildesign zu erhalten, bewerben sich die Jugendlichen schriftlich und führen danach noch ein Vorstellungsgespräch. Bei der Vorbereitung auf den Bewerbungsprozess kommen viele Fragen auf, die die futOURistinnen und futOURisten mit Unterstützung der Teamenden beantworten, zum Beispiel „Welche meiner Stärken passen zu der Stelle?“ oder „Wie stelle ich mich im Vorstellungsgespräch gut dar?“Eine realistische Übung eines Bewerbungsprozesses!

Gespannt warten wir auf Berichte aus den unterschiedlichen Abteilungen der Firma LEBEN(S|T)RAUM Design!


Nordrhein-Westfalen, 14. Juli 2016

Traumberuf Hotelier? I Nachbegleitung NRW

In Bochum trafen sich am Mittwoch, den 13. Juli einige futOURisten und futOURistinnen in einem Hotel wieder. Im integrativen Hotelbetrieb des Matthias-Claudius-Sozialwerks konnten die Jugendlichen einen Blick hinter die Kulissen eines modernen Hotels werfen. Ein Mitarbeiter des Sozialwerks stellte die Ausbildungsmöglichkeiten im Hotelgewerbe interessant und ausführlich vor und führte durch verschiedene Arbeitsbereiche wie das Hotelcafé, die Wäscherei und das Haupthaus.